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In vielen Regionen Mexikos sind Kinder und Jugendliche von Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung bedroht. Menschenrechtsbildung ist dort mehr als ein Unterrichtsthema – sie ist ein Schutzinstrument, das jungen Menschen ihre Rechte bewusst macht und sie stärkt.

Unser Projekt arbeitet mit lokalen Organisationen zusammen, die Kinder und Jugendliche über ihre Rechte aufklären. In Workshops und Schulstunden lernen sie, Gewalt zu erkennen, Hilfe zu suchen und ihre Meinung selbstbewusst zu vertreten.

Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen werden darin fortgebildet, Kinderschutz in ihren Einrichtungen zu verankern und Anzeichen von Gefährdung früh zu erkennen. Gemeinsam mit den Schulen entstehen Beschwerde- und Schutzmechanismen.

Eltern und Gemeinden werden einbezogen: Informationsveranstaltungen thematisieren gewaltfreie Erziehung, Kinderrechte und die Bedeutung von Bildung – denn Schutz beginnt in der Familie und im sozialen Umfeld.

Für besonders gefährdete Kinder und Jugendliche bieten unsere Partnerorganisationen psychosoziale Unterstützung und sichere Anlaufstellen an.

Menschenrechte sind keine abstrakte Idee: Sie werden dort real, wo Kinder wissen, dass sie sie haben – und wo Erwachsene sie respektieren. Dafür arbeiten wir in Mexiko.