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Wenn die Erde bebt und die Hoffnung bleibt

Nach dem Erdbeben 2023: 54 sanierte Häuser und vier instand gesetzte Schulen geben Familien in der Türkei und Syrien Sicherheit zurück.

03.09.2026
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Zerstörte Städte, verlorene Sicherheit

Mit einer Stärke von 7,7 traf das Erdbeben vom Februar 2023 den Süden der Türkei und den Norden Syriens. Es war das stärkste seit Jahrzehnten – doch die Zahlen allein erzählen nur einen Bruchteil der Geschichte.

Hunderte Gemeinden wurden getroffen, tausende Gebäude stürzten ein oder wurden beschädigt: Schulen, Häuser. Für unzählige Familien bedeutete das nicht nur den Verlust ihres Zuhauses, sondern auch den Verlust von Alltag, Struktur und Zukunft.

Kinder können nicht zur Schule gehen oder lernen in Gebäuden, die selbst eine Gefahr darstellen. Kälte und Krankheiten bestimmen den Alltag. Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sind besonders gefährdet.

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Hoffnung, die stärker ist als Zahlen

Ende Oktober 2025 begann der Wiederaufbau: Insgesamt wurden 54 Häuser saniert und instand gesetzt. Konkret bedeutet das, dass 54 Familien – 342 Personen – wieder in sicherer Umgebung leben können. Es wurden Küchen saniert, Trümmer entfernt, Sanitäranlagen hergerichtet und Trinkwasserleitungen verlegt.

Die Sanierungsarbeiten an vier ausgewählten Schulen begannen schon Anfang August 2025: Es wurden Fenster getauscht, Wände ausgebessert, Sanitäranlagen wiederaufgebaut und Schulmöbel beschafft. Die Schulen bieten jetzt wieder eine sichere Lernumgebung für Kinder und Lehrkräfte. Von diesen Sanierungsarbeiten profitieren knapp 4.000 Menschen in einer noch immer unsicheren Region.

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