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Gemeinsam wachsen in Oaxaca

Nachhaltiger Kaffeeanbau, starke Netzwerke und passgenaue Schulungen: Wir stärken die wirtschaftliche Autonomie indigener Frauen in Oaxaca. Spenden Sie!

03.09.2026
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Frauen im Fokus – Nachhaltiger Kaffeeanbau in Oaxaca

Mexiko ist einer der bedeutendsten Akteure auf dem globalen Kaffeemarkt. Trotzdem sind besonders indigene Frauen in den Regionen Mixteca und Sierra Sur in Oaxaca von Ungleichheit betroffen.

Trotz eines Frauenanteils von etwa 40 % in der Produktion sind diese oft in schlecht bezahlter Handarbeit gefangen, während besser bezahlte Bereiche männlich dominiert bleiben. Die Frauen sind in vielen Schritten der Kaffeeproduktion bereits involviert – sie besitzen Erfahrung und sind entscheidend für die Prozesse. Leider ist der Großteil von ihnen in schlecht bezahlten Jobs gefangen.

Häufig sind die Frauen in informeller Arbeit angestellt. Zudem erschwert die Klimakrise die Arbeit um ein Vielfaches: Extremwetterereignisse wie der Hurrikan „Agatha“ führten zu Ernteeinbrüchen von bis zu 90 %. Deswegen setzt sich das Projekt gezielt dafür ein, die wirtschaftliche Autonomie dieser Frauen zu stärken, strukturelle Barrieren abzubauen und ihre Lebensbedingungen durch nachhaltige Unterstützung langfristig zu verbessern.

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Frauen stärken, Strukturen verändern, Familien stützen

Dieses Projekt ermöglicht es den indigenen Frauen, selbst finanzielle Entscheidungen zu treffen. Dazu werden ihnen Erstausstattungen für die Produktion gegeben. Hinzu kommt der Ausbau von Netzwerken, damit die Frauen selbstbewusster an Entscheidungen in der Politik teilhaben können. Mit Schulungen erhalten sie Wissen, das genau auf ihre einzelnen Fälle angepasst ist.

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In der ersten Phase des Projekts haben bereits 40 indigene Frauen an Veranstaltungen zum Netzwerkaufbau teilgenommen. Sie entwickeln gemeinsame Strategien und Vereinbarungen der Zusammenarbeit, übernehmen aktiv Verantwortung und beweisen erste Führungsqualitäten.