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Gemeinsam für bessere Chancen in Sierra Leone

Schulmahlzeiten, Schulfarmen und Präventionsarbeit: Wir stärken Bildung und Gesundheit von Kindern in Sierra Leone. Helfen Sie mit Ihrer Spende!

03.09.2026
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Schulernährung, Bildung und nachhaltige Landwirtschaft für mehr Chancen für Kinder und Gemeinden

Über 30 % der Kinder in Sierra Leone sind chronisch mangelernährt. Ernährung ist oft sehr einseitig und nährstoffreiche Lebensmittel stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. Dies hat zur Folge, dass Schulkinder an Konzentrationsstörungen, geringerer Lernfähigkeit und Einschränkungen der körperlichen Entwicklung leiden.

Für viele Kinder ist die Mahlzeit in der Schule oft die einzige regelmäßige und ausgewogene Mahlzeit des Tages. Sie schafft eine Grundlage dafür, dass Kinder gesund aufwachsen und regelmäßig zur Schule gehen können. Gleichzeitig entlastet sie Familien – als Folge sinkt der Druck auf Haushalte, täglich zusätzliche Nahrungsmittel bereitzustellen.

Besonders wichtig ist dies für Mädchen. Sie übernehmen schon früh Verantwortung im Haushalt, helfen bei der Essenszubereitung oder kümmern sich um jüngere Geschwister. Aus diesem Grund gehen Mädchen nur unregelmäßig zur Schule oder brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Schulmahlzeiten sind deshalb nicht nur eine Frage der Versorgung, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu Bildung, Chancengleichheit und langfristiger Entwicklung.

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Nachhaltige Entwicklung an sechs Schulen

In den Regionen Kenema, Kailahun und Bo befinden sich die sechs Internatsschulen, die von diesem Projekt direkt profitieren. Es werden Schulfarmen entwickelt, auf denen Lebensmittel angebaut und produziert werden. Diese Lebensmittel werden direkt für die Schulverpflegung genutzt. Zusätzlich werden diese Farmen als Lernorte für eine nachhaltige und praxisnahe landwirtschaftliche Ausbildung genutzt.

Die Schulen liegen alle in ländlichen Regionen mit hoher Ernährungsunsicherheit und begrenzter Infrastruktur. Landwirtschaftsunterricht findet zurzeit rein theoretisch statt – praktische Ausbildungen sind bisher nicht möglich.

Die Menschen in den Gemeinschaften werden direkt eingebunden: Bäuerinnen und Bauern liefern Erfahrung, Gemeinden können frisch produzierte Lebensmittel kaufen, Eltern schicken ihre Kinder häufiger zur Schule und Schülerinnen und Schüler können wieder am Unterricht teilnehmen.

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Prävention gegen Kush

In Sierra Leone breitet sich zurzeit eine gefährliche Droge aus – Kush. Besonders betroffen sind Jugendliche. Um den Jugendlichen eine Ausstiegsmöglichkeit zu bieten, führt unser Partner im Rahmen des Projekts Kampagnen durch. Diese sollen aufklären und präventiv wirken. Durchgeführt werden sie in Schulen, Kirchen, Moscheen und Gesundheitszentren.

Schulungen in Solartechnik, Schneiderei und Landwirtschaft bieten den gefährdeten Jugendlichen und ehemals drogenabhängigen Menschen eine echte Chance. Das Projekt hilft ihnen, den Teufelskreis der Sucht zu durchbrechen.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Kindern in Sierra Leone bessere Ernährung, Bildung und eine nachhaltige Zukunft.