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Hühnerzucht für nachhaltige Ernährungssicherheit

Hochwertiges Futter, Wasser und Hygiene für eine erfolgreiche Geflügelzucht.

Afrika · Frauen & Gleichberechtigung

Hühnerzucht für nachhaltige Ernährungssicherheit

Drei Gemeinschaftsgruppen in Rachuonyo South, Kenia, bauen eine Hühnerhaltung auf, die sich nach sechs Monaten selbst finanziert.

In Kenia lebt ein Drittel der Bevölkerung unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Dabei sind gerade ländliche Regionen wegen der Abhängigkeit von kleinbäuerlicher Landwirtschaft besonders betroffen: wegen der Trockenzeiten bleiben die Ernten häufig aus, die Menschen können kein zuverlässiges Einkommen generieren und ihre eigene Ernährung nicht sicherstellen. Gerade Frauen, Menschen mit Behinderungen und Jugendliche sind besonders durch Mangel- und Unterernährung gefährdet.
Im Homa Bay County am Ostufer des Viktoriasees wird die prekäre Lage besonders deutlich: infolge von Unterernährung ist hier jedes fünfte Kind im Wachstum zurückgeblieben.

Im Rachuonyo South Sub-County wird bereits Geflügel in kleinbäuerlichen Betrieben gezüchtet. Allerdings überlebt oft nur die Hälfte der Küken, weil es den Menschen am nötigen Wissen und einer guten Versorgung mit Impfstoffen und hochwertigem Futter für die Tiere fehlt.

Das Projekt unterstützt Frauen, Menschen mit Behinderungen und Jugendliche in der Region Rachuonyo South im Homa Bay County eine kommerzielle Geflügelproduktion aufzubauen und damit wirtschaftliche Stabilität zu erlangen:

Es werden Hühnerställe gebaut, die den Empfehlungen zur Geflügelhaltung entsprechen

Den Bäuer*innen werden Impfstoffe, hochwertiges Futter und tierärztliche Versorgung zur Verfügung gestellt.

Zudem werden Schulungen zu Geflügelaufzucht, Krankheitsvorsorge und betriebswirtschaftlichen Themen durchgeführt.

Mit 40 € kaufen Sie einer Gruppe die Küken für einen ganzen Monat Aufzucht.

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Einblicke

Wie es weitergehen soll

Das Projekt finanziert sich nach sechs Monaten selbst durch die Vermarktung von Eiern und Fleisch.

Durch die Gründung einer Kooperative erhalten Kleinbäuer*innen die Möglichkeit, sich gemeinsam zu organisieren und ihre wirtschaftliche Verhandlungsmacht zu stärken. Das gibt ihnen sowohl im Einkauf und im Kontakt mit Händlern und Futterlieferanten mehr Spielraum als auch eine größere Sicherheit in der Vermarktung. So ist sichergestellt, dass der Betrieb auch nach Projektende weiterläuft.

Die Gemeinden profitieren außerdem von dem Projekt:
Durch die verbesserte Geflügelzucht hat die lokale Bevölkerung einen zuverlässigen Zugang zu tierischen Produkten, was die Versorgung mit proteinreicher Nahrung ermöglicht. Eine wichtige Energiequelle, gerade für die durch Unterernährung am stärksten gefährdeten Menschen.

Ihre Spende

Was Ihre Spende hier bewirkt

25 €Impfstoff und tierärztliche Betreuung für einen Bestand über einen Monat
40 €Finanzieren 15 Küken für den Bestand einer Gruppe
120 €Ein Schulungstag für eine ganze Gruppe — Fütterung, Hygiene, Impfen