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Junge Peacebuilder für Kurdistan

Auftaktseminar in Sulaimaniyah — die erste Gruppe junger Peacebuilder beginnt ihre Ausbildung.

Asien · Frieden & Zusammenhalt

Junge Peacebuilder für Kurdistan

80 junge Menschen werden zu Vermittlerinnen und Vermittlern ausgebildet — und geben in 400 Seminaren weiter, was sie gelernt haben.

Laufend seit Oktober 2025Das Projekt läuft seit Oktober 2025 über 30 Monate. Die erste Gruppe wird ausgebildet, Peace Camps und Round Tables folgen.

In Sulaimaniyah, Chamchamal, Kalar und Ranya wächst eine Generation heran, für die es wenig zu erben gibt. Die Wirtschaftskrise, die 2014 mit dem Krieg gegen den IS und dem Verfall des Ölpreises begann, wirkt bis heute nach. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch, viele junge Menschen denken über Migration nach, andere werden anfällig für radikale Angebote. Militärisch ist der IS zurückgedrängt — seine Ideologie und seine Strukturen sind in marginalisierten Gebieten weiter aktiv.

Programme zur Friedensarbeit gibt es in der Region Kurdistan durchaus. Nur liegen sie in Erbil und Dohuk, nicht dort, wo diese Jugendlichen leben. Vor Projektbeginn existierte in den vier Zielorten keine einzige strukturierte Initiative junger Peacebuilder.

In vier Gruppen zu je 20 Personen durchlaufen die Teilnehmenden — mindestens die Hälfte von ihnen Frauen — ein fünfzehntägiges Training in drei Modulen: Mediation und Konfliktlösung, Dialog und Gewaltfreiheit, Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Dazu kommen vier Peace Camps und vier regionsübergreifende Round Tables.

80ausgebildete Peacebuilder
400Seminare in Schulen, Unis und Vereinen
6.000Menschen nehmen daran teil
4Peace Camps in vier Städten

Ein Ausbildungsplatz für eine junge Peacebuilderin erreicht über ihre Seminare 75 weitere Menschen.

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Was wir bereits erreicht haben

  1. läuft

    Ausbildung

    In vier Gruppen zu je 20 Personen läuft das fünfzehntägige Training in drei Modulen mit Fallbeispielen und Rollenübungen.

  2. folgt

    Peace Camps und Round Tables

    Vier Peace Camps und vier regionsübergreifende Round Tables bringen alle Teilnehmenden aus den Zielorten zusammen.

  3. folgt

    Seminare und Öffentlichkeit

    Jede und jeder Ausgebildete hält eigene Seminare, dazu kommen die Medienarbeit und die mehrsprachige Seite „Peace Matters“.

Einblicke

Wie es weitergehen soll

Das Projekt hinterlässt keine Gebäude und keine laufenden Betriebskosten — es hinterlässt Menschen, die etwas können. Mindestens 40 der Ausgebildeten sollen innerhalb eines Jahres ein eigenes Friedensprojekt oder eine Dialoginitiative starten, mindestens zehn neue Kooperationen zwischen Organisationen entstehen.

Die Methoden und Materialien bleiben frei zugänglich, die Räume sind öffentlich, das Netzwerk aus lokalen Organisationen, Trainerinnen und Mentoren trägt weiter.

  • Junge Menschen ausbilden80 Teilnehmende lernen Mediation, Dialog und Gewaltfreiheit und werden zu Vermittlerinnen und Vermittlern.
  • Wissen weitergebenIn 400 Seminaren erreichen die Ausgebildeten 6.000 Menschen in Schulen, Hochschulen und Vereinen.
  • Hassrede etwas entgegenstellenDie mehrsprachige Seite „Peace Matters“, kurze Filme und ein TV-Format erreichen über 50.000 Menschen.
Ihre Spende

Was Ihre Spende hier bewirkt

[Betrag]Ein Seminartag für 15 junge Menschen in einer Schule oder Universität
[Betrag]Ein Platz im viertägigen Peace Camp
[Betrag]Die vollständige Ausbildung einer Peacebuilderin über 15 Tage
Abstrakte geometrische Textur in Rot und Dunkelblau

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