
Eine warme Mahlzeit am Tag entscheidet oft darüber, ob ein Kind überhaupt zur Schule kommt.
Schulmahlzeiten, Bildung und Drogenprävention
Gesunde Mahlzeiten stellen einen regelmäßigen Schulbesuch sicher — und sechs Internatsschulen werden dabei zu Selbstversorgern. Projektname: FEED.
Über 30 Prozent der Kinder in Sierra Leone sind mangelernährt, 70 Prozent der Kleinkinder essen einseitig — im Schnitt Lebensmittel aus nur zwei von sechs Lebensmittelgruppen. An den sechs Internatsschulen besteht die staatlich finanzierte Verpflegung aus Salz, Bohnen, Reis, Garri und Öl; Gemüse, Hülsenfrüchte, Gewürze und Fisch oder Fleisch müssen die Schulen selbst beschaffen. Diese Mangelernährung hat zur Folge, dass die Kinder sich schlecht konzentrieren können, was das Lernen erheblich erschwert. Zum anderen leidet auch ihre körperliche Entwicklung darunter, dass wichtige Nährstoffe fehlen.
Durch das Projekt wird den Kindern eine ausgewogene Mahlzeit in der Schule zur Verfügung gestellt. Das ist die Voraussetzung, um gesund aufzuwachsen und am Unterricht teilzunehmen. Durch die Mahlzeiten werden die Kinder versorgt und gleichzeitig die Familien entlastet.
Besonders wichtig ist dies für Mädchen. Sie übernehmen schon früh Verantwortung im Haushalt, helfen bei der Essenszubereitung oder kümmern sich um jüngere Geschwister. Aus diesem Grund gehen Mädchen nur unregelmäßig zur Schule oder brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Schulmahlzeiten sind deshalb nicht nur eine Frage der Versorgung, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu Bildung, Chancengleichheit und langfristiger Entwicklung.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Kindern in Sierra Leone bessere Ernährung, Bildung und eine nachhaltige Zukunft.
Jetzt spendenWas wir bereits erreicht haben
- zu Projektbeginn
Grundausstattung
Jede Schule erhält eine einheitliche Grundausstattung, von der Solaranlage über den Brunnen bis zur Reismühle.
- im Projektverlauf
Schulfarmen
Auf den Schulfarmen werden Lebensmittel angebaut, die direkt in die Schulverpflegung fließen und zugleich als Lernort dienen.
- zum Projektende
Verstetigung
Die Mühlen mahlen auch für die Nachbargemeinden; die Einnahmen tragen die Verpflegung und den Betrieb der Schulen.
Einblicke



Wie es weitergehen soll
Die Schulfarmen und die Grundausstattung werden an allen sechs Schulen weiter ausgebaut, damit die Verpflegung langfristig aus eigener Produktion kommt. Die Einnahmen aus der Reismühle fließen zurück in zusätzliche Lebensmittel, den Betrieb und neue Investitionen.
Gemeinsam mit unserem Partner SEND laufen die Kampagnen gegen die Droge Kush weiter — in Schulen, Kirchen, Moscheen und Gesundheitszentren. Schulungen in Solartechnik, Schneiderei und Landwirtschaft geben gefährdeten Jugendlichen und ehemals Drogenabhängigen eine echte Perspektive.
- Schulfarmen aufbauenAn allen sechs Internatsschulen entstehen Schulfarmen, deren Erzeugnisse direkt in die Schulverpflegung fließen.
- Einkommen für die SchulenDie Reismühlen mahlen auch für die Nachbargemeinden gegen Gebühr; die Einnahmen finanzieren Lebensmittel, Betrieb und Investitionen.
- Prävention gegen KushAufklärungskampagnen und berufliche Schulungen bieten Jugendlichen eine Perspektive abseits der Droge.
Was Ihre Spende hier bewirkt

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